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Bio
Pete Hoven: Zwischen Stadion-Rock und Akustik-Purismus
Vom Wiener Club-Gitarristen zum erfahrenen Singer/Songwriter: Pete Hoven blickt auf einen musikalischen Weg zurück, der ihn quer durch die Genres und über die größten Bühnen Österreichs geführt hat. Bekannt wurde er als Frontmann der Formation „Short People“, mit der er Charterfolge und eine Amadeus-Nominierung feierte. Doch trotz großer Auftritte – unter anderem als Support für Bon Jovi im Wiener Ernst-Happel-Stadion und im Gasometer vor Iggy Pop, sowie weiteren Shows mit Simple Minds, Gotthard oder Coolio – ist Pete Hoven im Kern ein Musiker geblieben, dem es vor allem auf den direkten, ehrlichen Kontakt zum Publikum ankommt. Musikalische Vielseitigkeit und Muttersprache Sein künstlerisches Schaffen ist geprägt von stetiger Weiterentwicklung. 2014 widmete er sich mit dem Projekt „Toxigo“ (gemeinsam mit Martin Six am Bass und Markus Perschon am Schlagzeug) verstärkt Kompositionen in seiner Muttersprache – ein Nebenprojekt, das seine Fähigkeit unterstrich, auch im deutschsprachigen Rock-Kontext Akzente zu setzen. Sein eigentliches Zuhause findet der in Oberösterreich lebende Musiker jedoch oft in der „stromlosen Zunft“. Als versierter Multiinstrumentalist an Gitarre, Mundharmonika und Didgeridoo überzeugt er mit einer unverwechselbaren Stimme und handgemachten Arrangements – ob im intimen Trio mit Mandoline und Geige oder in Solo-Projekten wie dem bluesigen Album „Matchless“. Duo-Power und Studio-Fokus Zuletzt lotete Pete Hoven gemeinsam mit seinem langjährigen Freund und Schlagzeuger Jochen Reidinger in einem außergewöhnlichen Duo-Projekt die Grenzen zwischen Rock und Experiment aus. Nur mit Bass und Schlagzeug erzeugen sie einen druckvollen, extravaganten Sound. Auch wenn die Live-Aktivitäten zuletzt gedrosselt wurden, nutzt Hoven die Zeit im Studio intensiv für neue Kompositionen und Produktionen. Er bleibt ein Musiker, der sich stetig neu erfindet, ohne dabei seine Wurzeln in der ehrlichen, handgemachten Musik zu verlieren.